Moin up Spetz!
Spetzerfehn ist ein Ortsteil der Gemeinde Großefehn (Landkreis Aurich, Ostfriesland, Niedersachsen). Die Ortschaft hat 1850 Einwohner. Der Ort ist 7.5 km lang und an den schmalsten Stellen nur 1 km breit. Die Fläche umfasst 816 Hektar. Das Besondere an Spetzerfehn ist der Fehnkanal, der insgesamt 12 km lang ist. Die Fehnlandschaft ist größtenteils noch ursprünglich erhalten und umfasst neben dem Kanal noch zwei Schleusen, fünf Klappbrücken und vier Drehstege.
Schmuckstück des Ortes ist die Windmühle der Familie Steenblock aus dem Jahre 1886. Diese Windmühle ist die letzte in unserer Region, die noch mit Wind mahlt.
Sind Sie neu in Spetzerfehn? Haben Sie hier neu gebaut oder ein Haus gekauft? In diesem Fall können Sie unsere Ortschronik mit der umfangreichen Geschichte unseres Fehns für 15 Euro erwerben. Die Chronik umfasst ca. 300 Seiten und hat viele Fotos und Karten. Bitte melden bei Hinrich Trauernicht, Tel. 04943 - 4206 oder per E-Mail: hinrich.trauernicht1@ewetel.net
Es ist "Winterdag" up Spetz!!
Auf dem "Breiten Ende" der Hauptwieke wurde geschöfelt.
Pferde mörgen gerne draußen sein - auch im Winter. Diese Pferde an der Hauptwieke Süd haben noch einen "Mantel"....
Es friert seit fast einer Woche. Minus zehn Grad werden nachts immer gemessen. Die Kanäle sind zugefroren, die Kinder (und natürlich auch viele Erwachsene) tummeln sich auf den Eisflächen der Wieken. An einigen Stellen gab es am Wochenende auch spontane Eisfeten, so auch an der Hauptwieke. Bei Grog und Glühwein und loderndem Feuer ließ es sich gut feiern.
Alles Gute für 2012!
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern dieser Seiten ein gesundes, friedvolles Neues Jahr 2012. Mögen sich viele Ihrer Wünsche erfüllen! - Das neue Jahr möchten wir verschönern mit zwei wunderschönen Fotos von Manfred Raderschad, jetzt aufgenommen an der Alten Norderwieke in Spetzerfehn sowie bei Theo Steenblocks Windmühle - Sonnenaufgang! 366mal wird im nächsten Jahr die Sonne aufgehen.... Viel Freude beim Betrachten - und Danke schön dem Fotografen!
ORTSRAT SPETZERFEHN
Unsere Gärten verbergen viele Schätze!
Windmühle Spetzerfehn - die Sonne geht auf!
Hochwasser nach Neujahr in Spetz
"Wir haben den Kanal noch lange nicht voll" konnten die Bewohner Spetzerfehns ein Tag nach Silvester nicht singen. Im Gegenteil: Im Bereich der Süderwieke lief der Kanal über, und tiefer liegende Ländereien (unser Foto) wurden überflutet. Gab es hier keine Absprachen zwischen dem zuständigen Niedersächsischen Amt, der für die Kanalstraße in Wiesmoor zuständig ist, und der Gemeinde Großefehn?? Angeblich wurde das Wasser aus der Kanalstraße in Höhe der ehemaligen Schleuse de Buhr so stark in die Süderwieke "entsorgt", dass es unterhalb der Süderwieke Überschwemmungen gab. Unser Bilderreihe "Hochwasser" zeigen Fotos von den Fluten im Spetzerfehn-Kanal.
Ortsrat Spetzerfehn tagte zum ersten Mal
Der Ortsrat Spetzerfehn; von links Wolfram Linden, Jochen Beekhuis, Manfred Janssen, Christa Schoon (stv. Ortsbürgermeisterin), Volker Schmidt, Hinrich Trauernicht (Ortsbürgermeister), Dirk Ehmen und Olaf Meinen, Bürgermeister von Großefehn.
Zum ersten Mal nach den Kommunalwahlen tagte jetzt der Ortsrat Spetzerfehn im "Spetzer Fehnhuus". Es ging vor allem um Personalien. Als Ortsbürgermeister wurde Hinrich Trauernicht bestätigt, Stellvertreterin bleibt Christa Schoon. Schriftführer bleibt Manfred Janssen; Stellvertreter Volker Schmidt, der neu im Ortsrat ist. Dem Gremium gehören außerdem Jochen Beekhuis, Dirk Ehmen und Wolfram Linden an. -Weitere Infos zum Ortsrat Spetzerfehn links unter "Ortsrat Spetzerfehn".
Wappen von Spetzerfehn
Das Wappen Spetzerfehns zeigt einen silbernen Anker mit einem silbernen "Pfahlweg". Dieser "Pfahlweg" hängt mit der Geschichte des Ortes zusammen. Bevor 1746 die Gründung des Fehns durch Preußen erfolgte, überquerten die Menschen die riesigen Moorflächen zwischen Strackholt und Aurich-Oldendorf über einen "Pfahlweg", den die Menschen auch "Spetze" nannten. Auch in alten Karten findet sich diese Bezeichnung. Der Anker weist auf die spätere Bedeutung der Torfschifffahrt hin: In kleinen Segelschiffen, auch "Torfmuttjes" genannt, transportierten die Einwohner Spetzerfehns den aus dem Moor gewonnen Torf vor allem in Richtung Emden. Er diente als Brennmaterial.
En Abend up Platt van Spetz
"En Abend up Platt" - das "Spetzer Fehnhuus" war ausverkauft. Rund 100 Besucher konnte Gert Garbe namens des Heimatvereins Großefehn begrüßen. In bunter Folge wurden Texte der Fehntjer Schriftsteller Greta Schoon, Johann Schoon und Gerd Hagen vorgetragen - von Alke und Lena Kruse, 15 und 11 Jahre alt sowie von Gert Garbe und Dirk Ehmen. Alle sprachen im original "Spetzer Platt". Für Musik sorgte Bodo Meinen, der mit allen Besuchern das Lied "Uns Fehn liggt an`t Water " anstimmte. Hinrich Trauernicht zeigte in einer PowerPoint-Präsentation 75 Fotos aus dem alten Spetzerfehn, dessen Geschichte 1746 mit der Unterschrift des Preußenkönigs Friedrich II ("Friedrich der Große") begann. - Weitere Bilder links unter "Spetzer Abend".
Alke und Lena Kruse aus der Norderwieke in Spetzerfehn lasen aus den Werken von Greta Schoon.
Viele Zuhörer lauschten den Ausführungen.
"Goldener Oktober" auf dem Fehn
So schön kann der Herbst sein. Auch wenn es in den letzten Tagen viel regnete, kam gelegentlich die Sonne doch einmal durch, wie auf unserem Foto an der Norderwieke in Spetzerfehn. Im Hintergrund ist noch schwach ein Regenbogen zu erkennen. Die Bäume geben die Antwort auf die Frage, woher der Begriff "Goldener Oktober" kommt....
Zwei "Scheuerpfähle" in Spetzerfehn
"Scheuerpfahl" am Heidhörnweg/Münkeweg
"Scheuerpfähle" sind Skulpturen, die jetzt in ganz Ostfriesland am Ostfriesland-Wanderweg aufgestellt werden. "Vater" dieser Aktion ist Gerd Neumann, ehemals Schulleiter in Aurich. Sieben davon gibt es in Großefehn, zwei stehen im Ortsteil Spetzerfehn - bei der Mühle und am Heidhörn nahe des Münkeweges. "Jeder soll sich zu den Kunstwerken seine eigenen Gedanken machen und sich auch daran scheuern", sagte Landschaftspräsident Helmut Collmann, der mit Großefehns stellvertretendem Bürgermeister Hinrich Trauernicht die Skulpturen in Großefehn offiziell übergab. Dabei waren auch die Künstler und Sponsoren, wie die Firma Trauco aus Großefehn sowie Köster und Janssen aus Aurich. "Sünner Stöhn harr'n wi dat nich kunnt", sagte der Präsident auf Platt. Seitens der Gemeinde Großefehn war auch Alma Müller vom Bauamt dabei, die mit den betriffenden Landwirten Verhandlungen über die Standorte führte. Unsere Bilder zeigen (oben) den Scheuerpfahl mit Vertretern der Gemeinde - Joachim Voss vom Münkeweg hatte die Fahne Großefehns mitgebracht. Auch dabei Gerd Neumann, der die Idee dieser Aktion hatte. Foto unten: Die Tiere von Thorsten Loets "scheuern" sich schon am Pfahl...
Fotos: Neumann und Heikens (Emder Zeitung)
"Scheuerpfahl" am Wanderweg / Im Unterende an der Mühle
Die Homepage ist noch in Arbeit und noch lange nicht fertig!
Kontakt: Hinrich Trauernicht, info@spetzerfehn.de
Spetzerfehn
